Das Goldene Tor

Porta septemtrionalis ist der Name in der ...

Das Goldene Tor

Eigentlich hieß es Porta Septemtrionalis in römischer Zeit. Durch dieses prunkvolle Tor betrat Diokletian seinen Palast am 01. Juni 305. Das Tor ist in rechteckiger Form gestaltet, mit einem Doppeltürabwehrsystem (lat. Propugnaculum).

Die Fassade des Tores zieren Nischen in denen Statuen der vier Tetrarchen standen (Diokletian, Maximianus, Galerius und Konstantius Chlor). Durch dieses Tor, über das vom zentralen Platz des Palastes, dem Peristyl über die Straße Cardo der Weg direkt nach Salona, damals Hauptstadt der römischen Provinz Dalmatien führte, durften nur der Kaiser und seine Familienmitglieder schreiten.

Heute ist das Tor, zusammen mit der gegenüberliegenden Bronzeplastik der Bischofs, Gregor aus Nin, einem Werk des bekanntesten kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović, einer der beliebtesten Punkte für ausländische Besucher der Stadt Split.
Unter venezianischer Herrschaft wird das Tor im 16. Jahrhundert zu Porta Aurea, d.h. Goldenes Tor umbenannt, welcher Begriff bis heute benutzt wird.

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